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Referenzen
Innovative Energiekonzepte und Nutzeransprüche sind integrale Bestandteile unserer Architekturkonzeption, der Gestaltung und Ausrichtung der Baukörper, der Hinterfragung von Funktionszuweisungen und Verteilung von Nutzflächen.
Die Mühlburg, eine der Drei Gleichen, lebt von ihrem Reiz als Ruine. Trotzdem gibt es neben dem begehbaren Turm ein Museum sowie eine Imbissversorgung im Gebäude der ehemaligen Kemenate. Lediglich eine ansprechende Toilettenanlage war nicht vorhanden, obwohl die Erschließung der Burg mit Wasser, Strom sowie Abwasser bereits seit 1999 bestand. Mit dem Einbau der Toilettenanlage in den Umfassungsmauern des ehemaligen Backhauses ist gleichzeitig die Erschließung der nutzbaren Räume neu geordnet worden. An der Schnittstelle zwischen Ausstellungsraum und Toilettenanlage wurde ein neuer Windfang und Verteiler in Form einer Stahl-Glas-Konstruktion geschaffen und somit eine autarke Nutzung der Toilettenanlage gewährleistet sowie der Eintritt in den Ausstellungsraum neu organisiert und aufgewertet. Durch die extensive Begrünung der neuen Decke über der Toilettenanlage tritt der Einbau kaum in Erscheinung.
Adresse: Goethestraße 2, 99869 Drei Gleichen OT Mühlberg
Bauherr: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Mühlberg
Fertigstellung: April 2014
Auslöser für die Turmsanierung war die Notwendigkeit der Restaurierung der drei über 500 bzw. 400 Jahre alten Glocken. Dazu mussten die Glocken durch eine vergrößerte Fensteröffnung aus dem Turm entnommen werden. Dieser hohe Aufwand wurde als Anlass genommen, im gleichen Zuge die Turmhaube einschließlich Wetterfahne und Bekrönungen, die Putzfassade sowie die Turmuhr zu sanieren. Die kleine Glocke von 1608 wurde nicht wieder im Dachstuhl eingebaut sondern im Glockenstuhl der beiden großen Glocken intergriert, um den Dachstuhl frei von Schwingungen zu halten.
Mit der Planung und baulichen Umsetzung der Sonnenschutzanlage wurde eine optisch und funktional hochwertige Lösung für das Bürogebäude entwickelt. Mit dieser Anlage ist der Blend- und Überhitzungsschutz in den Räumen des Bürogebäudes verbessert worden. So konnte nicht nur eine Verbesserung der Arbeitsschutzbedingungen sondern auch eine Optimierung der Energiebilanz des Gebäudes erreicht werden.
Das aus DDR-Zeiten stammende "Nahversorgungszentrum Roter Berg" in Erfurt entsprach nicht mehr den heutigen Ansprüchen und wurde komplett abgebrochen und neu erstellt. Im neuen Nahversorgungszentrum fanden ein Lebensmittel-Vollsortimenter, ein Discounter sowie weitere 4 Einzelhändler, Apotheke, Friseur etc. Platz. Zudem wurde eine Tiefgarage mit 86 Stellplätzen für Anwohner integriert.
Fast 10 Jahre wurden verschiedene Rissbildungen in der Nordwand beobachtet. Auslöser für die Risse ist das Abgleiten der anschließenden Westwand, so dass die komplette Nordwestecke der Ringmauer statisch-konstruktiv und steinrestauratorisch saniert wurde. So wurden die Fundamente unter den Strebepfeilern verstärkt, eine Betonschleppplatte in der Innenecke der beiden Wände eingebaut und Strebepfeiler mit der Wand verankert.
Eine ehemalige Lagerhalle auf dem Gelände einer ehemaligen LPG wurde für das Recycling von Kunststoffen umgenutzt. Die Herausforderung bei der Erstellung des Brandschutzkonzeptes bestand in der Aufnahme, der Bewertung und der weiteren Verwendung der vorhandenen Bausubstanz unter Beachtung des neu zu integrierenden Betriebsablaufes.
Adresse: Straße der DSF, 99192 Nesse-Apfelstädt, OT Gamstädt
Bauherr: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Gamstädt
Fertigstellung: Kirchdach April 2018, Turmdach Dezember 2025
Die Sanierung von Kirch- und Turmdach wurde aus Finanzierungsgründen in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Im Zuge der Dachsanierung des Kirchenschiffes wurden Gaupen zur besseren Belichtung in die Dachfläche integriert und innen Spannstäbe in der ehemaligen Deckenbalkenebene installiert, um den Dachschub aufzuheben. Mit der Sanierung des Turmdaches wurde die komplette Schieferdeckung erneuert, die Wetterfahne restauriert und die Ost- und Westfassade teilweise verputzt.
Adresse: Im Oberdorf 8, 99310 Amt Wachsenbrug, OT Röhrensee
Bauherr: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Röhrensee
Fertigstellung: 1. BA April 2020, 2. BA Dezember 2023
Die Sanierung der Gebäudehülle wurde aus Finanzierungsgründen in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Im 1. Bauabschnitt wurde das Kirchendach saniert und das Kirchenschiff statisch-konstruktiv gesichert. Dadurch konnten im rückwärtigen Bereich zwei nachträglich angebrachte Strebepfeiler entfernt werden und somit der ursprüngliche Grundriss der Kirche wieder hergestellt und die Entwässerungssituation verbessert werden. Im zweiten Bauabschnitt konnte dass Turmdach neu verschiefert, die Fassaden steinrestauratorisch überarbeitet und verputzt sowie die Fenster restauriert werden.
Die seit Jahrzehnten brach liegende Quartiersecke wurde mit einem Mehrfamilienwohnhaus wieder geschlossen. Es entstanden 12 teilweise barrierefreie Wohnungen (zwei Aufzüge). Im Erdgeschoss befindet sich eine Garage sowie Abstell- und Technikräume. Das Gebäude wird mit Wärmepumpentechnik beheizt.